Satzungen des Vereines der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen


Art. 1
Name, Sitz, Dauer und Rechtssubjekt

1.1 Name
Der Verein führt den Namen „Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen“, kurz „Absolventenverein“ oder A.L.S. genannt.

1.2 Sitz
Der Verein hat seinen Sitz im Haus des Apfels, 39018 Terlan, Jakobistrasse 1/A.

1.3 Dauer
Der Verein hat eine unbegrenzte Dauer.

1.4 Rechtssubjekt
Beim Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen handelt es sich gemäß ZGB, Art. 36 und ff. um einen nicht anerkannten Verein, der im Landesverzeichnis der ehrenamtlichen Organisationen  eingetragen ist.


Art. 2
Ziel und Zweck

Ziel des Vereins ist:
a) die berufsbegleitende Weiterbildung der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen;
b) das Mitreden/Mitwirken bei der Ausrichtung der landwirtschaftliche Berufsausbildung;
c) die Vertretung der Südtiroler Absolventen landwirtschaftliche Schulen;
d) die Sicherung und Förderung des landwirtschaftlichen Fachschulwesens; die Bemühung um die Ausbreitung der landwirtschaftlichen Fachausbildung und die Förderung des Berufnachwuchses;
e) die Förderung der Weiterbildungsarbeit innerhalb der Bezirke und der Sektionen (Schulvereine und andere Zusammenschlüsse) auf fachlichem und kulturellem Gebiete im Geiste christlicher Gesinnung;
f) die Pflege des Standesbewusstseins und Entsendung von Vertretern in die verschiedenen Organisationen;
g) die tatkräftige Unterstützung landwirtschaftlicher Organisationen, die sich um die Förderung der Landwirtschaft und die Wahrung der Interessen der Mitglieder bemühen.

Der Verein ist bestrebt, die erarbeiteten fachlichen Informationen dem gesamten Landwirtschaftssektor unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke ohne Gewinnabsicht.

Art. 3
Maßnahmen zur Erreichung der Vereinsziele

Als Maßnahmen zum Erreichen der Ziele, dienen:
a) die Festlegung eines weit blickenden Arbeitsprogramms;
b) die Weiterbildung der Mitglieder durch Vorträge, Tagungen, Kurse, Seminare und Lehrfahrten;
c) die Veröffentlichung der Tätigkeit und der Programme des Vereins;
d) die Organisation von geselligen und sportlichen Veranstaltung;
e)  der Kontakt zur Schule und den Absolventen untereinander;
f) die Bildung von Komitees und Arbeitsgruppen zur Förderung bestimmter  land-, obst-, weinbau, kellerwirtschaftlicher und landtechnischer Belange und von Sonderkulturen.

Art. 4
Finanzierung und Vermögen

4.1 Finanzierung
Der Verein finanziert die Tätigkeit durch:
a) Beiträge der Mitglieder,
b) Spesenbeiträge der Teilnehmer (z. B. Kursbeiträge),
c) Spenden und Schenkungen,
d) Beiträge der Landesverwaltung,
e) Beiträge privater Körperschaften,
f) Einnahmen aus Veranstaltungen,
g) Einnahmen aus gewerblicher Nebentätigkeit.

4.2 Vereinsvermögen
Das Vermögen des Vereins besteht aus den beweglichen und unbeweglichen Gütern, die der Verein durch Kauf oder Schenkung erwirbt.
Eventuelle Mehreinnahmen und Geldreserven dürfen ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet werden. Eine direkte oder indirekte Verteilung an die Mitglieder bleibt untersagt.


Art. 5
Mitgliedschaft

Die Anzahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Der Verein sieht ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder vor.

5.1 ordentliche Mitglieder
Ordentliche Mitglieder können Absolventen land- und forstwirtschaftlicher Fach-, Ober- und Hochschulen werden.
Außerdem können alle in der Landwirtschaft und bei bäuerlichen Organisationen tätigen, physischen Personen, die für Bestrebungen des Vereines nach Art. 2 und 3 Interesse haben, Mitglied werden.
 
5.2 Ehrenmitglieder
Zu Ehrenmitgliedern können jene Personen (Nicht-Mitglieder) werden, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben. Sie werden vom Landesvorstand ernannt.

Art. 6
Rechte und Pflichten der Mitglieder

6.1 Rechte
a) Rechte der ordentliche Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen, sie haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht.

b) Rechte der Ehrenmitglieder
Die Ehrenmitglieder haben das Recht, zu allen Veranstaltungen eingeladen zu werden. Sie haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, aber kein passives Wahlrecht.

6.2 Pflichten
a) Pflichten der ordentliche Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet:
a) an der Vereinstätigkeit tatkräftig mitzuwirken;
b) den festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten;
c) die Satzungen und Beschlüsse der Organe zu befolgen;
d) jede Änderung der Anschrift dem Verein zu melden;
e) ihre Leistungen ehrenamtlich zu erbringen und allfällige im Verein bekleidete Ämter ehrenamtlich auszuüben.

b) Pflichten der Ehrenmitglieder
Die Ehrenmitglieder sind verpflichtet:
a) die Satzungen und Beschlüsse der Organe zu befolgen;
b) jede Änderung der Anschrift dem Verein zu melden;
c) ihre Leistungen ehrenamtlich zu erbringen.


Art. 7
Aufnahme und Beendigung der Mitgliedschaft

7.1 Aufnahme
Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Landesvorstand. Aufnahmegesuche können auch von den Sektionen und Bezirken eingereicht werden. Ablehnungen müssen begründet werden.
Ehrenmitglieder werden hingegen vom Landesvorstand ernannt.

7.2 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch schriftliche Austrittserklärung an den Landesvorstand;
b) automatisch, wenn trotz schriftlicher Mahnung der Beitrag für das laufende Jahr nicht bezahlt wird;
c) durch Ausschluss, den der Landesvorstand wegen Nichteinhaltung der Satzungen sowie wegen grobem vereinsschädigenden Verhalten beschließen kann. Dagegen kann innerhalb von 30 Tagen Rekurs beim Schiedsgericht gemäß Art. 13, eingelegt werden;
d) durch den Tod.
Art. 8
Organe des Vereins
Es sind folgende Organe vorgesehen:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Landesvorstand
c) der Obmann
d) die Rechnungsprüfer
e) das Schiedsgericht
f) die Bezirksmitgliederversammlung
g) der Bezirksvorstand
h) der Bezirksobmann
i) die Sektionsmitgliederversammlung
j) der Sektionsvorstand
k) der Sektionsobmann


Art. 9
Die Mitgliederversammlung

9.1 Einberufung
Die Mitgliederversammlung wird wenigstens einmal jährlich, innerhalb März, vom Landesvorstand einberufen. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung auf schriftlich begründetem Antrag eines Zehntels der Vereinsmitglieder einberufen werden.
Die Einberufung erfolgt schriftlich, 10 Tage vor dem Termin und mit Angabe der Tagesordnung.
Alle Vereinsmitglieder, auch jene der Bezirke und Sektionen sind teilnahmeberechtigt.

9. 2 Aufgaben
Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
a) die Wahl des Landesvorstandes;
b) die Wahl der Rechnungsprüfer;
c) die Genehmigung der Jahresabschlussrechnung und des Haushaltsvoranschlages;
d) die Genehmigung des Tätigkeitsberichtes und des Jahresprogramms;
e) die Errichtung und Auflösung der Bezirke und Sektionen und Festlegung ihrer territorialen Grenzen;
f) die Beschlussfassung über die Angelegenheiten, die vom Landesvorstand oder den Rechnungsprüfern der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden;
g) die Änderung der Statuten/Satzungen, dafür ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich;
h) Auflösung des Vereins (die Auflösung ist im  Art. 23 getrennt geregelt).

9.3 Beschlussfassung
In erster Einberufung werden die Beschlüsse bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Die Beschlüsse in zweiter Einberufung, die  mindestens eine Stunde später stattfindet, werden unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Anträge, die von Bezirks-, oder Sektionsvorständen sowie von einem oder mehreren Mitgliedern gestellt werden, müssen innerhalb 15. Februar dem Landesvorstand vorgelegt werden. Über alle Anträge, die später oder erst während der Mitgliederversammlung gestellt werden, kann die Mitgliederversammlung befinden, ob sie bei der tagenden Mitgliederversammlung zur Beratung und Beschlussfassung zugelassen werden.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Landesobmann unterzeichnet.

9.4 Vorsitz
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Landesobmann und in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.


Art. 10
Der Landesvorstand

10.1 Zusammensetzung
Er setzt sich aus sieben gewählten Mitgliedern und den Bezirks- und Sektionsobmännern zusammen.
Der Landesvorstand kann max. fünf Personen ohne Stimmrecht kooptieren. 

10.2 Wahl
Der Landesvorstand wird in geheimer Wahl auf die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

10.3 Aufgaben
Der Landesvorstand hat folgende Befugnisse:
a) die Wahl des Obmannes;
b) die Wahl des Obmannstellvertreters;
c) die Wahl des Schriftführers;
d) die Wahl des Kassiers;
e) die Einberufung der Mitgliederversammlung;
f) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
g) die Erstellung des Jahresprogramms und des Haushaltsvoranschlages;
h) Koordination der Arbeitsprogramme;
i) Entgegennahme des Jahresberichtes des Kassiers;
j) die Führung des Mitgliederverzeichnisses;
k) die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft;
l) die Erstellung und Genehmigung der Geschäftsordnung;
m) das Einsetzen und Auflösen von Komitees und Arbeitsgruppen. Im Detail sind die Komitees und Arbeitsgruppen in der Geschäftsordnung geregelt;
n) alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich einem anderen Organ vorbehalten sind.


10.4 Einberufung
Die Einberufung erfolgt schriftlich, 5 Tage vor dem Termin und mit Angabe der Tagesordnung.

10.5 Beschlussfassung
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Über Verlangen auch nur eines einzelnen Mitgliedes muss die Abstimmung geheim erfolgen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Obmann unterzeichnet.

10.6 Vorsitz
Den Vorsitz führt der Obmann und im Falle der Verhinderung sein Stellvertreter.


Art. 11
Der Landesobmann

11.1 Wahl
Der Landesobmann wird vom Landesvorstand in geheimer Wahl und mit absoluter Mehrheit für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

11.2 Aufgaben
Der Obmann vertritt den Verein. Bei Verhinderung des Obmannes vertritt ihn der Stellvertreter mit den gleichen Rechten und Pflichten.
In dringenden Fällen ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Kompetenzbereich des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Entscheidungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch den Landesvorstand.

Art. 12
Die Rechnungsprüfer
12.1 Wahl
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren.

12.2 Aufgaben
Die Rechnungsprüfer haben die Aufgabe, die Kassabücher zu überprüfen und die Jahresabschlussrechnung (Erfolgsrechnung und Finanzbericht)
 zu kontrollieren. Sie legen der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Bericht vor.


Art. 13
Das Schiedsgericht

Alle sich auf das Vereinsverhältnis beziehenden Streitfälle zwischen Mitgliedern, zwischen Mitgliedern und dem Verein, sowie solche, die von Verwaltern, Li¬quidatoren und Rechnungsprüfern oder ge¬gen diese eingeleitet werden, werden gemäß der Schiedsordnung des Schiedsgerichts der Han¬dels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirt¬schaftskammer Bozen mit einem endgültigen Schiedsspruch entschieden.


Art. 14
Bezirke

Die Mitglieder können sich gebietsmäßig zu Bezirken zusammenschließen und als solche tätig werden.


Art. 15
Die Bezirksmitgliederversammlung

15.1 Einberufung
Die Bezirksmitgliederversammlung wird alle drei Jahre vom Bezirksvorstand einberufen. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung auf schriftlich begründetem Antrag eines Zehntels der Bezirksmitglieder einberufen werden.
Alle Mitglieder des Bezirkes sind teilnahmeberechtigt.

15.2 Aufgaben
Die Aufgaben umfassen:
a) die Wahl des Bezirksvorstandes;
b) das Unterbreiten von Vorschlägen und Anregungen an den Bezirksvorstand für das Tätigkeitsprogramm.

15.3 Beschlussfassung
In erster Einberufung werden die Beschlüsse bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Die Beschlüsse in zweiter Einberufung, die mindestens eine Stunde später stattfindet, werden unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Anträge, die von einem oder mehreren Mitgliedern gestellt werden, müssen innerhalb Oktober dem Bezirksvorstand vorgelegt werden. Über alle Anträge, die später oder erst während der Versammlung gestellt werden, kann die Bezirksmitgliederversammlung befinden, ob sie bei der tagenden Versammlung zur Beratung und Beschlussfassung zugelassen werden.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Bezirksobmann unterzeichnet.

15.4 Vorsitz
Den Vorsitz führt der Bezirksobmann und im Falle der Verhinderung sein Stellvertreter.

Art. 16
Der Bezirksvorstand

16.1 Zusammensetzung
Der Bezirksvorstand besteht aus 7 (sieben) gewählten Mitgliedern.
Der Bezirksvorstand kann max. fünf Personen ohne Stimmrecht kooptieren. 

16.2 Wahl
Der Bezirksvorstand wird von der Bezirksmitgliederversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

16.3 Aufgaben
Der Bezirksvorstand hat folgende Befugnisse:
a) die Wahl des Bezirksobmannes;
b) die Wahl des Obmannstellvertreters;
c) die Wahl des Schriftführers;
d) die Wahl des Kassiers;
e) die Einberufung der Bezirksmitgliederversammlung;
f) die Ausführung der Beschlüsse der Bezirksmitgliederversammlung;
g) die Erstellung und Koordination des Arbeitsprogramms im Bezirk;
h) die Führung/Überprüfung des Mitgliederverzeichnisses auf Bezirksebene;
i) die Anwerbung von Mitgliedern.

16.4 Einberufung
Die Einberufung erfolgt schriftlich, 5 Tage vor dem Termin und mit Angabe der Tagesordnung.

16.5 Beschlussfassung
Der Bezirksvorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Über Verlangen auch nur eines einzelnen Mitgliedes muss die Abstimmung geheim erfolgen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Bezirksobmann unterzeichnet.

16.6 Vorsitz
Den Vorsitz führt der Bezirksobmann und im Falle der Verhinderung sein Stellvertreter.


Art. 17
Der Bezirksobmann

17.1 Wahl
Der Bezirksobmann wird vom Bezirksvorstand in geheimer Wahl und mit absoluter Mehrheit für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

17.2 Aufgaben
Der Bezirksobmann vertritt den Verein auf Bezirksebene. Bei Verhinderung des Obmannes vertritt ihn der Stellvertreter mit den gleichen Rechten und Pflichten.


Art. 18
Sektionen

Eine Interessengruppe von Mitgliedern kann sich zu einer Sektion (z.B. Schulverein) zusammenschließen und als solche tätig werden.


Art. 19
Die Sektionsmitgliederversammlung

19.1 Einberufung
Die Sektionsmitgliederversammlung wird alle drei Jahre vom Sektionsvorstand einberufen. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung auf schriftlich begründetem Antrag eines Zehntels der Sektionsmitglieder einberufen werden.
     Alle Mitglieder der Sektion sind teilnahmeberechtigt.

19.2 Aufgaben
Die Aufgaben umfassen:
a) die Wahl des Sektionsvorstandes;
b) das Unterbreiten von Vorschlägen und Anregungen an den Sektionsvorstand für das Tätigkeitsprogramm.

19.3 Beschlussfassung
In erster Einberufung werden die Beschlüsse bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Die Beschlüsse in zweiter Einberufung, die mindestens eine Stunde später stattfindet, werden unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Anträge, die von einem oder mehreren Mitgliedern gestellt werden, müssen innerhalb Oktober dem Sektionsvorstand mitgeteilt werden. Über alle Anträge, die später oder erst während der Versammlung gestellt werden, kann die Sektionsmitgliederversammlung befinden, ob sie bei der tagenden Versammlung zur Beratung und Beschlussfassung zugelassen werden.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Sektionsobmann unterzeichnet.

19.4 Vorsitz
Den Vorsitz in der Sektionsmitgliederversammlung führt der Sektionsobmann und in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.


Art. 20
Der Sektionsvorstand

20.1 Zusammensetzung
Der Sektionsvorstand besteht aus 7 (sieben) gewählten Mitgliedern. Bei Schulsektionen wird der Vorstand um einen von der Schule ernannten Vertreter mit Sitz- und Stimmrecht, erweitert.
Der Sektionsvorstand kann max. fünf Personen ohne Stimmrecht kooptieren. 

20.2 Wahl
Der Sektionsvorstand wird von der Sektionsmitgliederversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

20.3 Aufgaben
Der Sektionsvorstand hat folgende Befugnisse:
a) die Wahl des Sektionsobmannes;
b) die Wahl des Obmannstellvertreters;
c) die Wahl des Schriftführers;
d) die Wahl des Kassiers;
e) die Einberufung der Sektionsmitgliederversammlung;
f) die Ausführung der Beschlüsse der Sektionsmitgliederversammlung;
g) die Erstellung und Koordinierung des Arbeitsprogramms;
h) die Anwerbung von Mitgliedern;
i) die Führung/Überprüfung des Mitgliederverzeichnisses der Sektion.

20.4 Einberufung
Die Einberufung erfolgt schriftlich, 5 Tage vor dem Termin und mit Angabe der Tagesordnung.

20.5 Beschlussfassung
Der Sektionsvorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Über Verlangen auch nur eines einzelnen Mitgliedes muss die Abstimmung geheim erfolgen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Das Protokoll verfasst der Schriftführer, welches er gemeinsam mit dem Sektionsobmann unterzeichnet.

20.6 Vorsitz
Den Vorsitz führt der Sektionsobmann und im Falle der Verhinderung sein Stellvertreter.


Art. 21
Der Sektionsobmann

21.1 Wahl
Der Sektionsobmann wird vom Sektionsvorstand in geheimer Wahl und mit der absoluter Mehrheit für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt.

21.2 Aufgaben
Der Sektionsobmann vertritt den Verein auf Sektionsebene. Bei Verhinderung des Obmannes vertritt ihn der Stellvertreter mit den gleichen Rechten und Pflichten.

Art. 22
Vereinsjahr

Das Vereinsjahr beginnt mit dem 1. Januar und endet mit dem 31. Dezember eines jeden Jahres.
Die Jahresabschlussrechnung (Erfolgsrechnung und Finanzbericht) wird  vom Kassier innerhalb 15. Februar des darauf folgenden Jahres erstellt und dem Landesvorstand zur Begutachtung vorgelegt.

Art. 23
Auflösung des Vereins

Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines und die Zuweisung des Vermögens ist die Zustimmung von mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Das Vereinsvermögen wird im Falle der Auflösung einer anderen ehrenamtlich tätigen Organisation mit ähnlichen Zielsetzungen überlassen.


Art. 24
Regelung laut ZGB

Alles, was in diesem Statut nicht ausdrücklich festgelegt ist, wird durch die Vorgaben des Zivilgesetzbuches, Art. 36 und ff. sowie durch die gesetzlichen Bestimmungen für die Non-Profit-Organisationen, speziell jene für die ehrenamtlich tätigen Organisationen, geregelt.